Bibliografie: Alexander Graf Stenbock-Fermor

Heute jährt sich der Geburtstag von Alexander Graf Stenbock-Fermor zum 111. Mal, was zum Anlass genommen wird, hier die erste umfassende Bibliografie zu seinem schriftstellerischen Werk vorzustellen. Vollständig ist sie zwar noch lange nicht – doch gibt das Internet die Möglichkeit, sie nach und nach zu ergänzen – was auch angedacht ist.

Für weitere Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung und bitte um kurze Mitteilung an die im Kontakt angegebene Emailadresse.

Alexander Graf Stenbock-Fermor (geb. 30.01.1902 in Nitau, gest. 08.05.1972 in Westberlin) begann in den zwanziger Jahren seine schriftstellerische Laufbahn. Zuerst als Lokalkorrespondent bei der „Mecklenburger Rundschau“ in Neustrelitz, veröffentlichte er danach vor allem autobiografisch gefärbte Reportagen und Romane. Auch als Korrespondent für verschiedene Zeitungen arbeitete er noch ab und an. Nach dem Krieg wurde Stenbock-Fermor Drehbuchautor bei der DEFA. Sein letztes und zugleich bekanntestes Werk „Der rote Graf“ wurde posthum veröffentlicht, und stellt gewissermaßen eine Zusammenfassung seines literarischen Schaffens bis 1945 dar. In einem Epilog von Joachim Barckhausen wird auch sein Wirken nach ’45 beleuchtet. Die folgende Bibliografie umfasst die bedeutendsten Werke Stenbock-Fermors, wobei seine Tätigkeit für verschiedene Zeitungen hierbei unberücksichtigt bleiben musste – zumal sie häufig – wie im Falle der „Mecklenburger Rundschau“ nicht unter namentlicher Kennzeichnung erfolgte. Die Bibliografie ist in vier aufeinander folgende Abschnitte unterteilt:

1. eigenständige Werke des Autors
2. Werke des Autors in Anthologien und Periodika
3. Drehbücher des Autors
4. Sekundärliteratur (Werke zum Autor oder Werke mit Bezug zum Autor)

Die Titel sind nach Erscheinungsjahr der Erstausgabe geordnet. Alle Titel, deren Beschreibung mit einem Umschlagbild versehen ist, sind im Bestand des Archives des Institutes für Syndikalismusforschung enthalten (mit Ausnahme der Drehbücher – hier sind es nur Filmprospekte).

1. WERKE DES AUTORS:

Bergarbeiter 1Titel: Meine Erlebnisse als Bergarbeiter
Zueignung: Meinen Kameraden den deutschen Bergarbeitern gewidmet
Reihe:
Lebendige Welt, Erzählungen und Bekenntnisse
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Herausgeber: Frank Thiess
Verlag: J.Engelhorns Nachf. Stuttgart
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1928
Ausgaben: Softcover mit Schutzumschlag, Leinenband mit Schutzumschlag
Seiten: 208
Format: 12cm x 18,5cm (broschiert)
12cm x 17,5cm (gebunden)
Druck: A.Bonz‘ Erben, Stuttgart
Inhalt: Stenbock-Fermor arbeitete vom 16. November 1922 bis zum 20. Dezember 1923 bei der Zeche Gewerkschaft Friedrich Thyssen, Schacht IV in Hamborn. Das Buch ist eine Reportage über den Alltag, die sozialen Kämpfe sowie die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergarbeiter, so wie sie Stenbock-Fermor als sich langsam von seiner Vergangenheit lösender junger Adliger wahrgenommen hat. Besonderes Interesse erwecken dabei die angeführten Diskussionen zwischen Bergarbeitern unterschiedlicher politischer Richtung – Kommunisten, Anarchisten und Syndikalisten. Das Erstlingswerk Stenbock-Fermors wurde nach Autorenangabe in der Bibliothek des Landesdirektors der Provinz Brandenburg Joachim Winterfeldt auf dem Gut Menkin (Uckermark) im Jahre 1926 niedergeschrieben.

Bergarbeiter 2Titel: Meine Erlebnisse als Bergarbeiter
Zueignung: Meinen Kameraden den deutschen Bergarbeitern gewidmet
Reihe:
 Lebendige Welt, Erzählungen und Bekenntnisse
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Herausgeber: Frank Thieß
Verlag: J.Engelhorns Nachf. Stuttgart
Auflage/Jahr: 2. Auflage 1929 (6.- 10. Tausend)
Ausgaben: Softcover mit Schutzumschlag, Leinenband mit Schutzumschlag
Seiten: 208
Format: 12cm x 18,5cm (broschiert)
12cm x 17,5cm (gebunden)
Druck: A.Bonz‘ Erben, Stuttgart
Inhalt: inhaltsgleiche Ausgabe

Bergarbeiter 3Titel: Meine Erlebnisse als Bergarbeiter
Reihe:
 Revier-Klassik 1
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Vorwort: Dirk Hallenberger
Herausgeber:
 Werner Boschmann
Verlag: Henselowsky Boschmann, Bottrop
Auflage/Jahr: 1. Auflage 2000
Ausgabe: Leinenband
Seiten: 159
Format: 15,2cm x 21,5cm
Druck: Westermann Druck Zwickau GmbH
ISBN: 3-922750-37-0
Inhalt: durch ein Vorwort von Dirk Hallenberger und Illustrationen ergänzte neue Ausgabe.

Bergarbeiter englischTitel: My experiences as a miner
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Vorwort: James Maxton, M.P.
Übersetzung ins Englische: Frances, Countess of Warwick
Verlag: Putnam, London/New York
Auflage/Jahr: 1. Auflage April 1930
Ausgabe: gebunden
Seiten: 198
Format: 12,5cm x 19cm
Druck: Great Britain, The Westminster Press, 411a Harrow Road, London W9
Inhalt: Englische Ausgabe von „Meine Erlebnisse als Bergarbeiter“. Ergänzt um ein Vorwort von James Maxton und Pressestimmen (Axel Eggebrecht im Berliner Börsen-Kurier sowie Ausschnitte aus den Bremer Nachrichten und dem Chemnitzer Tageblatt)

Titel: Rok uhlokopem
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Übersetzung ins Tschechische: Milada Haunerová
Verlag: A. Svěcený, Praha
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1930
Seiten: 154
Inhalt: Tschechische Übersetzung von „Meine Erlebnisse als Bergarbeiter“.
Anmerkung: nicht im Archivbestand.

Freiwilliger StenbockTitel: Freiwilliger Stenbock
Zueignung: Jähe erhebung und zug  bis an die pforte des siegs  Sturz unter drückendes joch  bergen in sich einen sinn  Sinn in dir selber   Stefan George
Untertitel: Bericht aus dem baltischen Befreiungskampf
Reihe: Lebendige Welt, Erzählungen und Bekenntnisse
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Herausgeber: Frank Thieß
Verlag: J.Engelhorns Nachf. Stuttgart
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1929
Ausgabe: Leinenband
Seiten: 237 (240 inkl. Verlagswerbung)
Format: 11cm x 18,5cm
Druck: Hoffmansche Buchdruckerei Felix Krais, Stuttgart
Inhalt: Bericht über Stenbock-Fermors Zeit bei der Baltischen Landeswehr vom Dezember 1918 bis zum Januar 1920. Diese Erinnerungen sind aus der Perspektive eines jungen Adligen geschrieben, und geben dessen Motivation bis zum Zeitpunkt der Emigration nach Mecklenburg im Jahre 1920 wieder. Das Buch enthält zahlreiche detaillierte Schilderungen über Lettland während des Bürgerkrieges.

Deutschland von unten 1Titel: Deutschland von unten
Zueignung: Wer ist es, der uns das Leben verweigert? Wie wenig bedarf es zu menschlichem Glück: nicht mehr, als daß der Einzelne die Arbeit habe und ihren Sinn und daß er zu denken wie zu sprechen imstande sei. Wie wenig ist das doch; und es gibt nichts, das mehr ist. Bernhard von Brentano / Über den Ernst des Lebens
Untertitel: Reise durch die proletarische Provinz
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Verlag: J. Engelhorns Nachf., Stuttgart
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1931
Ausgabe: Leinenband
Seiten: 160
Format: 16,5cm x 23,7cm
Druck: Hoffmannsche Buchdruckerei Felix Krais, Stuttgart
Inhalt: Beschreibung einer Reise, die Stenbock 1930 durch die „proletarische Provinz“ unternahm, die armen Regionen Deutschlands. Das reichhaltig illustrierte Buch beleuchtet dabei äußerst präzise die Situation der ärmsten Schichten – weshalb es zurecht als die beste Sozialreportage der Weimarer Republik gilt. 

Deutschland von unten 2Titel: Deutschland von unten
Zueignung: Wer ist es, der uns das Leben verweigert? Wie wenig bedarf es zu menschlichem Glück: nicht mehr, als daß der Einzelne die Arbeit habe und ihren Sinn und daß er zu denken wie zu sprechen imstande sei. Wie wenig ist das doch; und es gibt nichts, das mehr ist. Bernhard von Brentano / Über den Ernst des Lebens
Untertitel: Reise durch die proletarische Provinz
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Vorwort: Willi Münzenberg Buchversand
Verlag: Willi Münzenberg Buchvertrieb GmbH, Oldenburg
Auflage/Jahr: 2. unveränderte Auflage 1978 (Vorwort und Umschlaggestaltung neu)
Ausgabe: Softcover
Seiten: 160
Format: 16cm x 23,5cm
Druck: SOAK Druck- und Verlags GmbH, 3 Hannover 1, Am Taubenfelde 30
Inhalt: bis auf das Vorwort inhaltsgleich mit der Erstausgabe (Reprint).

Deutschland von unten3Titel: Deutschland von unten
Zueignung: Wer ist es, der uns das Leben verweigert? Wie wenig bedarf es zu menschlichem Glück: nicht mehr, als daß der Einzelne die Arbeit habe und ihren Sinn und daß er zu denken wie zu sprechen imstande sei. Wie wenig ist das doch; und es gibt nichts, das mehr ist. Bernhard von Brentano / Über den Ernst des Lebens
Untertitel: Reisen durch die proletarische Provinz 1930
Reihe: bucher report 7
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Vorwort: Friedhelm Farthmann
Lektorat: Axel Schenk
Graphische Gestaltung: Hans F. Kammermann
Verlag: C.J.Bucher, Luzern
Auflage/Jahr: 1. Auflage dieser Ausgabe 1980
Ausgabe: Softcover
Seiten: 160
Format: 17cm x 22cm
Inhalt: Neue Auflage mit einer Einführung von Friedhelm Farthmann und einem Anhang mit um marxistische Passagen gekürzten Stellen zum Buch aus „Der rote Graf“, Pressestimmen (Völkischer Beobachter 31.10.1931, Münchener Post 13.11.1931, Vossische Zeitung 15.11.1931, Vorwärts 11.1931, Deutsche Allgemeine Zeitung 02.12.1931, Münchner Neueste Nachrichten 22.12.1931) und Karten zum Buch. Leider wird in der Einführung mehr Wert auf die Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft gelegt, als auf das Thema des Buches, weshalb der Eindruck der Vereinnahmung des Autors entstehen kann.

Titel: Германия снизу
Autor: Стенбок-Фермор, Александр
Übersetzung: Валентин Стенич
Verlag: Государственное издательство художественной литературы, Москва-Ленинград
Auflage/Jahr: 1932
Seiten: 132
Inhalt: Russische Übersetzung von „Deutschland von unten“.
Anmerkung: nicht im Archivbestand.

Das Haus des Hauptmanns 1Titel: Das Haus des Hauptmanns von Messer
Untertitel: Erzählung
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Buchausstattung: Erika Hansen
Verlag: Werner Plaut Verlag, Wuppertal-Barmen
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1933
Ausgabe: Leinenband
Seiten: 71
Format: 12cm x 19,2cm
Druck: Oscar Brandstetter, Leipzig
Inhalt: Die Rahmenhandlung der Erzählung spielt in Reddelich (im Buch Weddelich) bei Rostock, wobei Stenbock die emigrierten deutsch-baltischen Adligen liebenswürdig aber bissig durch den Kakao zieht. Die meisten in der Erzählung vorkommenden Personen sind an reale Vorbilder angelehnt. Stenbock-Fermor selbst verbrachte 1920-1922 einige Zeit in Reddelich, um seine im Bürgerkrieg vernachlässigte Schulbildung nachzuholen – somit hat auch dieses Buch starke autobiografische Bezüge.

Das Haus des Hauptmanns 2Titel: Das Haus des Hauptmanns von Messer
Zueignung: „Gott nahm mir auch das Augenlicht Und andre Kinder hab‘ ich nicht. In meinem Garten steht ein Baum, Drin ist ein großer, hohler Raum. Da steck‘ ich meinen Kopf hinein Und wein’…“ Tante Adele
Untertitel: Eine skurrile Geschichte
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Zeichnungen: Hanna Panigl
Einbandentwurf: Schenker-Langer
Verlag: Ilse Luckmann-Verlag, Wien
Auflage/Jahr: 2. veränderte Auflage 1946
Ausgabe: Karton
Seiten: 159
Format: 11,5cm x 17cm
Druck: Hans Bulla & Sohn, Wien IX.
Inhalt: deutlich veränderte Auflage, in der sowohl die in der ersten Auflage vorhandenen „Antibolschewismen“ geglättet wurden, als auch die dargestellten Personen besser bei wegkommen. Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt (bei der ersten Auflage fortlaufender Text), illustriert und mit einem Inhaltsverzeichnis versehen.

Schloss TeerkuhlenTitel: Schloss Teerkuhlen
Zueignung: Die Nebel auf der Wiese wurden durchsichtig, der Himmel fast weiß, im Busch begann eine Elster zu plaudern und eine Krähe flog sehr schwarz und schwer in der glasigen Dämmerung. Eine Traumwelt, und B. empfand auch jene Ergebung, die wir im Traume haben, denn der Traum gibt uns alle Wunder auch ohne unser Zutun… Eduard von Keyserling / Bunte Herzen
Untertitel: Eine Heidegeschichte
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einband und Umschlag: Otto Linnekogel
Verlag: Vieweg-Verlag, Braunschweig
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1942
Ausgabe: Halbleinen mit Schutzumschlag
Seiten: 214
Format: 12,5cm x 19,8cm
Druck: Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig
Inhalt: Eine Geschichte, die den Aufenthalt des jungen, orientierungslosen Magnus Torsten auf dem Gut seines adligen Onkels in der Lüneburger Heide beschreibt. Stenbock hat auch hier zahlreiche autobiografische Details eingearbeitet – so seine Wanderung mit einem Marionettentheater durch die Lüneburger Heide und einen Besuch in Hamburg Sankt Pauli. Die prekäre Lage entspannt sich zum Ende, als der junge Mann eine Anstellung als Verlagsgehilfe zugesagt bekommt.

Die letzten Stunden1Titel: Die letzten Stunden
Zueignung: Es gibt wohl Zeiten, die der Irrsinn lenkt. Dann sind’s die besten Köpfe, die man henkt. Albrecht Haushofer + 23. April 1945
Untertitel: Erinnerungen eines Gefängnispfarrers
Autor: Harald Poelchau
Umschlagentwurf: Kreische
Herausgeber: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Verlag: Volk und Welt
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1949
Ausgabe: Karton mit Schutzumschlag
Seiten: 153
Format: 12cm x 19,5cm
Druck: Druckerei und Verlagsanstalt GmbH (33), Zweigstelle Magdeburg
Druckgenehmigungsnummer: 4566/49-6049/49
Inhalt: Von Stenbock-Fermor aufgezeichnete Erinnerungen von Harald Poelchau, dem Gefängnispfarrer von Tegel, der zahlreiche Mitglieder des Widerstands gegen den Nationalsozialismus auf dem Weg zum Schafott begleitete.

Die letzten Stunden3Titel: Die letzten Stunden
Zueignung: Es gibt wohl Zeiten, die der Irrsinn lenkt. Dann sind’s die besten Köpfe, die man henkt. Albrecht Haushofer + 23. April 1945
Untertitel: Erinnerungen eines Gefängnispfarrers
Autor: Harald Poelchau (aufgezeichnet von Graf Alexander Stenbock-Fermor)
Einbandentwurf: Ulrich Ewald
Verlag: Volk und Welt
Auflage/Jahr: 3. Auflage 1987
Ausgabe: Ganzleinen mit Schutzumschlag
Seiten: 136
Format: 12,5cm x 19,5cm
Druck: LVZ-Druckerei „Hermann Duncker“, Leipzig III/18/97
Druckgenehmigungsnummer: 410/180/87
ISBN: 3-353-00096-8
Inhalt: Inhaltsgleiche Ausgabe

Die letzten Stunden4Titel: Die letzten Stunden
Zueignung: Es gibt wohl Zeiten, die der Irrsinn lenkt. Dann sind’s die besten Köpfe, die man henkt. Albrecht Haushofer + 23. April 1945
Untertitel: Erinnerungen eines Gefängnispfarrers
Autor: Harald Poelchau (aufgezeichnet von Alexander Stenbock-Fermor)
Einbandentwurf: Ulrich Ewald
Verlag: Röderberg im Pahl-Rugenstein Verlag, Köln
Auflage/Jahr: 3. Auflage 1987 (Lizenzausgabe für die Bundesrepublik Deutschland und Westberlin)
Ausgabe: Ganzleinen mit Schutzumschlag
Seiten: 136
Format: 12,5cm x 19,5cm
Lichtsatz: INTERDRUCK Graphischer Großbetrieb, Leipzig III/18/97
Druck und Binden: LVZ-Druckerei „Hermann Duncker“, Leipzig III/18/138
ISBN: 3-87682-827-9
Inhalt: Inhaltsgleiche Ausgabe

Henriette1Titel: Henriette
Zueignung: Auf der Elbe bin ich gefahren Am achtundzwanzigsten Mai, Schöne, junge Mädchen habe ich geliebt Des Nachts um zwei und um drei… Altes Matrosenlied
Untertitel: Erzählung
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Umschlagentwurf: Oswald Ewert
Verlag: Allgemeiner Deutscher Verlag GmbH, Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage, 1949
Ausgabe: Karton mit Schutzumschlag
Seiten: 203
Format: 21cm x 14,8cm
Druck: Berliner Verlag GmbH
Lizenz-Nr.: 355 vom 05.12.1945
Druckgenehmigungsnummer: 5500/49 – 7310/49
Inhalt: Für die Produktion eines Kulturfilms im Jahre 1932 unternimmt der Reporter Lund eine Reise mit dem Frachtschiff von Berlin nach Hamburg. Während dieser entspannt sich eine abenteuerliche Liebesgeschichte des Erzählers mit der Tänzerin Henriette Bialik. Die Erzählung ist gleichzeitig eine interessante Milieustudie, die den Leser mit den Stimmungen in Varietébühnen, Rummelplätzen und Schifferkneipen bekannt macht, sowie eindrucksvoll die am Wege liegenden Orte und Landschaften schildert.

Henriette2 Titel: Henriette
Zueignung: Auf der Elbe bin ich gefahren Am achtundzwanzigsten Mai, Schöne, junge Mädchen habe ich geliebt Des Nachts um zwei und um drei… Altes Matrosenlied
Untertitel: Erzählung
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einband: Paul Rosié, Berlin
Verlag: Deutscher Filmverlag Verlag GmbH
Auflage/Jahr: 2. Auflage, 1950
Ausgabe: Halbleinen
Seiten: 192
Format: 21,5cm x 15,5cm
Druck: Berliner Verlag GmbH
Lizenz-Nr.: 105
Druckgenehmigungsnummer: 7501/50 – 7310/49
Inhalt: Anders gestaltete, aber inhaltsgleiche zweite Ausgabe

Semmelweis Retter der Mütter 1Titel: Semmelweis
Untertitel: Retter der Mütter
Autor: Joachim Barckhausen, Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einleitung: Verlag
Nachwort: Hans Robert Bortfeld (Chefdramaturg der DEFA)
Einband und Umschlag: Karl Salzbrunn
Verlag: Deutscher Filmverlag Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1950
Ausgabe: Halbleinen mit Schutzumschlag
Seiten: 157
Format: 20,5cm x 13,5cm
Druck: Thüringische Volksverlag GmbH, Zweigniederlassung Jena, Werk I
Lizenznummer: 105
Druckgenehmigungsnummer: 205/17/50
Inhalt: Nach dem Drehbuch zum gleichnamigen Film gestaltetes Buch, welches dem Leser sowohl einen Einblick in das Schaffen des Wiener Arztes Dr. Semmelweis gibt, als auch zu der Entstehung des Filmes. Semmelweis kam im 19. Jahrhundert den Ursachen des Kindbettfiebers auf die Spur, und bekämpfte sie erfolgreich durch die antiseptische Methode – d.h. durch Einhaltung hygienischer Grundsätze bei der Entbindung. Die konservativen und reaktionären Einstellungen der damaligen Ärzteschaft erschwerten dieses Anliegen enorm – Semmelweis fand zu Lebzeiten keine Anerkennung.

Titel: Semmelweis
Untertitel: Retter der Mütter
Autor: Joachim Barckhausen, Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einleitung: Verlag
Nachwort: Hans Robert Bortfeld (Chefdramaturg der DEFA)
Einband und Umschlag: Karl Salzbrunn
Fotos: DEFA
Verlag: Deutscher Filmverlag Berlin
Auflage/Jahr: 2. Auflage 1950 (20.- 40. Tausend)
Ausgabe: Halbleinen mit Schutzumschlag
Seiten: 157
Format: 20,5cm x 13,5cm
Druck: Thüringer Volksverlag GmbH, Zweigniederlassung Gera
Lizenznummer: 105
Druckgenehmigungsnummer: 205/17/50
Inhalt: Inhaltsgleiche Ausgabe. (nicht im Archivbestand)

Titel: Semmelweis
Untertitel: Retter der Mütter
Autor: Joachim Barckhausen, Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einleitung: Verlag
Nachwort: Hans Robert Bortfeld (Chefdramaturg der DEFA)
Einband und Umschlag: Karl Salzbrunn
Fotos: DEFA
Verlag: Deutscher Filmverlag Berlin
Auflage/Jahr: 3. Auflage 1950 (40.- 50. Tausend)
Ausgabe: Halbleinen mit Schutzumschlag
Seiten: 157
Format: 20,5cm x 13,5cm
Druck: Thüringer Volksverlag GmbH, Zweigniederlassung Gera
Lizenznummer: 105
Druckgenehmigungsnummer: 205/17/50
Inhalt: Inhaltsgleiche Ausgabe. (nicht im Archivbestand)

Titel: Semmelweis
Untertitel: Retter der Mütter
Autor: Joachim Barckhausen, Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einleitung: Verlag
Nachwort: Hans Robert Bortfeld (Chefdramaturg der DEFA)
Einband und Umschlag: Karl Salzbrunn
Fotos: DEFA
Verlag: Deutscher Filmverlag Berlin
Auflage/Jahr: 4. Auflage 1951 (50.- 60. Tausend)
Ausgabe: Halbleinen mit Schutzumschlag
Seiten: 157
Format: 20,5cm x 13,5cm
Druck: Thüringer Volksverlag GmbH, Zweigniederlassung Gera
Lizenznummer: 105
Druckgenehmigungsnummer: 205/17/50
Inhalt: Inhaltsgleiche Ausgabe. (nicht im Archivbestand)

Mord an RathenauTitel: Mord an Rathenau
Untertitel: Ein Fernsehfilm von Heinz Kamnitzer und Graf Alexander Stenbock-Fermor bearbeitet nach dem Drehbuch
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einleitung: Arnold Zweig
Schutzumschlag: Helmut Selle
Gestaltung: Erich Friese
Fotos: DEFA-Teschner, Deutscher Fernsehfunk
Gesamtherstellung: Betriebsberufsschule Otto Grotewohl, Leipzig (III-18-3)
Verlag: Henschelverlag Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1962
Ausgabe: Softcover
Seiten: 71
Format: 12cm x 19cm
Lizenz-Nr: 414
Druckgenehmigungsnummer: 235/27/62
Preis: 3,-DM
Inhalt: Nach dem Drehbuch des gleichnamigen Films gestaltetes Buch über den im Juni 1922 stattgefundenen Mord an Walther Rathenau, dem deutschen Außenminister.

Der rote Graf1Titel: Der rote Graf
Zueignung: Wozu darauf zurückkommen? Warum nicht da reinen Tisch machen? Warum nicht von heute reden? Aber der den großen Sprung machen will, muß einige Schritte zurückgehen. Das Heute geht gespeist durch das Gestern in das Morgen. Die Geschichte macht vielleicht einen reinen Tisch, aber sie scheut den leeren… Bertolt Brecht
Untertitel: Autobiographie
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Epilog: Joachim Barckhausen
Einband: Hans-Joachim Schauß, Gruppe 4
Lektor: Rüdiger Schroeder
Technischer Redakteur: Ingrid Rückert
Verlag: Verlag der Nation, Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1973
Ausgabe: Leinenband mit Schutzumschlag
Seiten: 511
Format: 13cm x 20,7cm
Lizenznummer: 400/1/73
Lichtsatz: GG Interdruck Leipzig
Druck: Nationales Druckhaus (VOB National), Berlin
Preis: EVP 12,50 M
Inhalt: Posthum in der DDR veröffentlichte Autobiografie Alexander Stenbock-Fermors, welche den Zeitraum von 1902 bis 1945 einfängt. Das Buch stellt gewissermaßen eine Zusammenfassung des literarisches Schaffens Stenbock-Fermors dar und verdeutlicht Stenbock-Fermors Position nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese äußert sich in einer an die Sichtweise der DDR angepassten Darstellung. Ein Epilog von Joachim Barckhausen beschreibt die Entwicklung Stenbock-Fermors nach 1945 – wobei vor allem seine Tätigkeit als Drehbuchautor beleuchtet wird. Das Buch wurde vom Autor aufgrund einer Krankheit nicht mehr vollendet und stellt die letzte Arbeitsfassung dar.

Der rote Graf2Titel: Der rote Graf
Zueignung: Wozu darauf zurückkommen? Warum nicht da reinen Tisch machen? Warum nicht von heute reden? Aber der den großen Sprung machen will, muß einige Schritte zurückgehen. Das Heute geht gespeist durch das Gestern in das Morgen. Die Geschichte macht vielleicht einen reinen Tisch, aber sie scheut den leeren… Bertolt Brecht
Untertitel: Autobiographie
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Epilog: Joachim Barckhausen
Einband: Hans-Joachim Schauß, Gruppe 4
Lektor: Rüdiger Schroeder
Technischer Redakteur: Ingrid Welzer
Verlag: Verlag der Nation, Berlin
Auflage/Jahr: 2. Auflage 1975
Ausgabe: Leinenband mit Schutzumschlag
Seiten: 511
Format: 13cm x 20,7cm
Lizenznummer: 400/52/75
Druck: Nationales Druckhaus (VOB National), Berlin
Preis: EVP 12,50 M
Inhalt: Inhaltsgleiche Ausgabe.

Der rote Graf3Titel: Der rote Graf
Zueignung: Wozu darauf zurückkommen? Warum nicht da reinen Tisch machen? Warum nicht von heute reden? Aber der den großen Sprung machen will, muß einige Schritte zurückgehen. Das Heute geht gespeist durch das Gestern in das Morgen. Die Geschichte macht vielleicht einen reinen Tisch, aber sie scheut den leeren… Bertolt Brecht
Untertitel: Autobiographie
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Epilog: Joachim Barckhausen
Einband: Hans-Joachim Schauß, Gruppe 4
Lektor: Rüdiger Schroeder
Technischer Redakteur: Ingrid Welzer
Verlag: Verlag der Nation, Berlin
Auflage/Jahr: 3. Auflage 1976
Ausgabe: Leinenband mit Schutzumschlag
Seiten: 511
Format: 13cm x 20,7cm
Lizenznummer: 400/60/76
Gesamtherstellung: INTERDRUCK Graphischer Großbetrieb, Leipzig III/18/97 Preis: 12,50 M
Inhalt: Inhaltsgleiche Ausgabe.

Der rote Graf4Titel: Germánia Alulnézetben
Autor: Alexander Stenbock-Fermor
Übersetzer: Tandori Dezsö, 1976
Epilog: Joachim Barckhausen
Bearbeitung: Ervin Szuhay-Havas
Umschlag und Gestaltung: Gábor Bereczki
Technische Leitung: Mózes Tibor
Redaktion: Imre Bolgár
Verlag: Kossuth Könyvkiadó
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1977 (7000 Exemplare)
Ausgabe: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 411
Format: 14cm x 20cm
ISBN: 963 09 0833 6
Preis: 42,- Forint
Inhalt: Ungarische Übersetzung von „Der rote Graf“. 

2. VERÖFFENTLICHUNGEN IN ANTHOLOGIEN UND PERIODIKA

30 Erzähler 1Titel des Buches: 30 neue Erzähler des neuen Deutschland
Untertitel: Junge deutsche Prosa
Herausgeber: Wieland Herzfelde
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einleitung: Wieland Herzfelde
Einbandentwurf: John Heartfield
Verlag: Malik-Verlag Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage November 1932 (1-12. Tausend)
Ausgabe: Leinenband
Seiten: 768
Format: 12,5cm x 18,8cm
Druck: J.B. Hirschfeld (Arno Pries), Leipzig
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Ein Wiedersehen S. 167-188, Alexander Stenbock-Fermor – S. 765
Inhalt: Leicht bearbeitetes Kapitel aus dem Buch „Deutschland von unten“ über das Wiedersehen Stenbock-Fermors mit seinen ehemaligen Bergarbeiterkumpels in Hamborn, denen er seine Entwicklung zum Sozialisten schildert. Im Anhang sind kurze autobiografische Angaben zu Stenbock-Fermor und diesem Beitrag enthalten.

30nedndTitel des Buches: 30 neue Erzähler des neuen Deutschland
Untertitel: Junge deutsche Prosa
Reihe: Reclams Universal-Bibliothek Band 982
Herausgeber: Wieland Herzfelde (1932)
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einleitung: Wieland Herzfelde (1932)
Vorwort: Bärbel Schrader
Reihenentwurf: Irmgard Horlbeck-Kappler
Umschlaggestaltung: Friederike Pondelik unter Verwendung des Umschlages der Malik-Ausgabe
Verlag: Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig
Auflage/Jahr: 2. Ausgabe / 1. Auflage 1983
Ausgabe: Softcover
Seiten: 493
Format: 10,5cm x 17,5cm
Gesamtherstellung: Grafischer Großbetrieb Völkerfreundschaft Dresden
Lizenznummer: 363
Druckgenehmigungsnummer: 340/31/83
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Ein Wiedersehen S. 116-128, Alexander Stenbock-Fermor – S. 488-489
Preis: 3,- M
Inhalt: Inhaltsgleiche Ausgabe.

Deutsches VolkTitel: Deutsches Volk auf fremder Erde
Band: Erster Band, Deutschtum jenseits der Reichsgrenzen
Untertitel: Auswahl aus volksdeutschem Schrifttum
Herausgeber: Wilhelm Albert
Autor: Alexander Stenbock-Fermor
Verlag: Ernst Wunderlich, Leipzig
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1936 (1. bis 3. Tausend)
Ausgabe: Softcover
Seiten: 152
Format: 16,8cm x 19,2cm
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Deutsche Baltikumkämpfer befreien Riga aus der Bolschewikenherrschaft, S. 44-51
Inhalt: Gekürzter Ausschnitt des Kapitels „Riga“ sowie der letzte Absatz des Kapitels „Zusammenbruch“ aus dem Buch „Freiwilliger Stenbock“, mit einigen Anmerkungen des Herausgebers versehen.

Der Deutsche im OstenTitel des Periodikums: Der Deutsche im Osten
Untertitel: Monatsschrift für Kultur, Politik und Unterhaltung
Herausgeber: Wilhelm Zarske, Dr. Karl Hans Fuchs, unter Mitwirkung von Hans R.Wiese, Breslau
Schriftleiter: Dr. Detlef Krannhals
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Verlag: Der Danziger Vorposten Berlin
Auflage/Jahr: 6000 Exemplare, Jahrgang 2, Heft 11, Mitte Januar 1940
Ausgabe: Softcover
Seiten: 128
Format: 17,2cm x 26cm
Druck: A.W. Kasemann GmbH, Danzig
Preis: 1,50 RM
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Kindheitserinnerungen aus Riga S. 73-77
Inhalt: Stenbock-Fermor wurde in seiner Kindheit an eine Schule in Thüringen geschickt. Die in diesem Heft veröffentlichten Kindheitserinnerungen beginnen mit dem Sommer 1914, als der junge Stenbock-Fermor in den Schulferien nach Riga fährt, wo er aufgrund des beginnenden 1. Weltkriegs bleibt. Hier pendeln die Stenbock-Fermors zwischen ihrer Rigaer Stadtwohnung am Basteiberg und ihrem Gut in Nitau. Über die Kindheit in einer vom Krieg überschatteten Atmosphäre, über seinen Eintritt in die Baltische Landeswehr und die 1920 erfolgte Emigration spannt sich der Bogen der Erinnerungen und endet mit einem an den Sprachduktus des „Dritten Reiches“ angepassten Loblied auf das „neue Deutschland“, welches den baltendeutschen Auswanderern einen „hellen Weg zum neuen Aufstieg“ zeigt.

Uns KalennerTitel des Periodikums: Uns‘ Kalenner
Untertitel: Hauskalender für Mecklenburg-Vorpommern auf das Jahr 1947
Einleitung: Wilhelm Ernst
Titelblatt und Vignetten: Fritz Koch-Gotha
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Verlag: Carl Hinstorff Verlag Rostock
Auflage/Jahr: 1. Ausgabe / 1947
Ausgabe: klammergeheftete Broschur
Seiten: 64
Format: 15cm x 21cm
Druck: Hinstorff (Erichson) Rostock
Preis: 1,00 RM
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Aus Mecklenburgs Vergangenheit, Der Mecklenburgische Bauernkrieg (S.42-44)
Inhalt: Der Artikel behandelt den „Kleinen mecklenburgischen Bauernkrieg“ von 1733, bei dem Herzog Leopold mit einem Aufgebot an Bauern und Bürgern die Macht der Ritterschaft brechen wollte. Die Entscheidung fiel zu Ungunsten des Herzogs aus. Stenbock-Fermor sieht die Macht der Ritterschaft erst durch die Bodenreform von 1945 gebrochen.

Verboten und verbranntTitel des Buches: Verboten und verbrannt
Untertitel: Deutsche Literatur 12 Jahre unterdrückt
Herausgeber: Richard Drews, Alfred Kantorowicz
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einleitung: Richard Drews (Dezember 1947)
Vorwort: Alfred Kantorowicz
Einbandentwurf: Richard Blank
Verlag: Heinz Ullstein – Helmut Kindler Verlag, Berlin und München
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1947 (1.-60. Tausend)
Ausgabe: Softcover
Seiten: 215
Format: 14cm x 21cm
Druck: Druckhaus Tempelhof, Berlin
Lizenznummer: B 206
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Graf Alexander Stenbock-Fermor S. 152-153
Inhalt: Einleitend kurze biografische Angaben zu Stenbock-Fermor, wonach ein kurzer Ausschnitt aus dem Kapitel „Hunger im Frankenwald“ aus dem Buch „Deutschland von unten“ folgt.

Neue FilmweltTitel des Periodikums: Neue Filmwelt
Herausgeber: K.H.Bergmann, Berlin
Verantwortlicher Redakteur: Kurt Spiller
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Redaktion und Verlag: Deutscher Filmverlag GmbH, Berlin
Auflage/Jahr: 2. Heft, 2. Jahrgang / 1948
Ausgabe: klammergeheftete Broschur
Seiten: 32
Format: 20,5cm x 29,4cm
Druck: Peter Presse (Ferdinand Peter Nachf.), Leipzig C1, Gellertstr. 7-9
Preis: 1,50 RM
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Grube Morgenrot, S. 6-7
Inhalt: Kurzer Artikel Stenbock-Fermors zur Entstehung des Filmes „Grube Morgenrot“. Die Filmsprache, meint Stenbock-Fermor darin, könne „die Wahrheit lehren und die Hintergründe der Wirklichkeit deuten.“

Theater der WeltTitel des Buches: Theater der Welt
Untertitel: Ein Almanach
Herausgeber: Herbert Ihering
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einbandentwurf, Typographie und Bildschnitt: Erwin Franzke
Verlag: Bruno Henschel und Sohn, Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1949
Ausgabe: Halbleinen
Seiten: 216
Format: 13,5cm x 19,5cm
Satz, Druck und Buchbinderarbeiten: Sachsenverlag, Druckerei- und Verlags-Ges. mbH, Dresden N23, Riesaer Str. 32, 13706
Klischeeherstellung: Landesdruckerei GmbH Dresden
Lizenznummer: 324
Druckgenehmigungsnummer: 5495/49 – 1005/69/49
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Wenn edle Herzen bluten, S. 116-121
Inhalt: Nachbetrachtung zu Stenbocks „Reise durch die proletarische Provinz“, die eine Theateraufführung im Frankenwald beschreibt. Im Schützenhaus des Handstickerdorfes Enchenreuth tritt das „Novitäten-Ensemble“ auf, welches das Stück „Wenn edle Herzen bluten“ aufführt, in dem es um die Intrigen eines Rechtsanwaltes gegen eine verarmte Witwe und die Intrigen in die er dadurch gerät, geht.

In unserer SpracheTitel des Buches: In unserer Sprache
Untertitel: Anthologie
Herausgeber: Ingeburg Kretzschmar
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Schutzumschlag und Einband: Horst Erich Wolter
Verlag: Verlag der Nation, Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1962
Ausgabe: Leinen mit Schutzumschlag im Schuber
Seiten: 424 (Band I), 384 (Band II)
Format: 13,5cm x 20,5cm
Gesamtherstellung: Philipp Reclam jun. Leipzig
Lizenznummer: 400/76/62
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Leuna 1921, Reportage, Band II, S. 325-329, Alexander Stenbock-Fermor (biografische Angaben), S. 376
Inhalt: Reportage zum Generalstreik in Leunawerk vom 23. März 1923 und den danach folgenden bewaffneten Auseinandersetzungen („Mitteldeutscher Aufstand“). Der Beitrag konzentriert sich auf das Leunawerk.

Baltisches ErbeTitel des Buches: Baltisches Erbe
Zueignung: Heimat ist nicht Hülle und Gewandung, die man wechselt, die ein Wind zerstört – Heimat ist ein Schicksal – Grund und Landung was uns tiefst und ohne Tod gehört. Gertrud von den Brinken
Reihe: Schriften des nordostdeutschen Kulturwerkes Lüneburg
Untertitel: Fünfundsechzig Beiträge in Berichten und Selbstzeugnissen
Herausgeber: Erik Thomson
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Einführung: Erik Thomson (24. April 1964)
Verlag: Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1964
Ausgabe: Leinenband mit Schutzumschlag
Seiten: 187
Format: 12,5cm x 21cm
Satz und Druck: Schneider & Weber, Kassel
Bindearbeiten: Bruno Lüttich KG, Kassel
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Graf Alexander Stenbock-Fermor S. 13-16
Inhalt: Stenbock-Fermor beantwortet in dem titellosen Beitrag die Fragen „Was ist baltisch?“ und „Was ist baltisch an meinem Werk?“ sowie „Was glaube ich, meiner Heimat und meinem Baltentum zu verdanken?“

Erlebte GeschichteTitel des Buches: Erlebte Geschichte
Untertitel: Lebenserinnerungen aus einem halben Jahrhundert, Erster Teil: Vom Kaiserreich bis zur Weimarer Republik, Von Zeitgenossen gesehen und geschildert
Herausgeber: Günter Albrecht unter Mitarbeit von Wolfgang Hartwig und Barbara Albrecht
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Reihenentwurf: Irmgard Horlbeck-Kappler
Einband: Heinz Handschick
Verlag: Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1967
Ausgabe: Leinenband mit Schutzumschlag
Seiten: 491
Format: 17cm x 23,5cm
Typographie: Werner Maltzahn
Gesamtherstellung: Philipp Reclam jun. Leipzig
Lizenznummer: 400/59/67
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Graf Alexander Stenbock-Fermor: Ein baltischer Graf gibt Rechenschaft S. 293-296
Preis: 17,50 M
Inhalt: Gekürzter Ausschnitt aus dem Kapitel „Wiedersehen mit den alten Bergarbeiterkameraden“ in „Deutschland von unten“.

Rote Garde 1Titel des Buches: Wir sind die Rote Garde I
Reihe: Reclams Universal-Bibliothek Band 68
Untertitel: Sozialistische Literatur 1914 bis 1935
Herausgeber: Edith Zenker
Geleitwort: Otto Gotsche (Berlin, Februar 1959)
Nachwort: Klaus Kändler (im 2. Band)
Umschlaggestaltung: Irmgard Horlbeck-Kappler unter Verwendung einer Lithographie von Käthe Kollwitz
Autor: Graf Alexander Stenbock-Fermor
Verlag: Philipp Reclam jun. Leipzig
Auflage/Jahr: 2. Auflage 1967
Ausgabe: Softcover
Seiten: 505 (512 mit Verlagswerbung)
Format: 10,5cm x 16,5cm
Lizenznummer: 363
Druckgenehmigungsnummer: 340/158/67
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Graf Alexander Stenbock-Fermor, Fünfhundert Meter unter der Erde S. 241-244
Preis: 5,50 M (Band 1 und 2)
Inhalt: Ausschnitt aus dem gleichnamigen Kapitel in „Meine Erlebnisse als Bergarbeiter“.

Rote Garde 2Titel des Buches: Wir sind die Rote Garde II
Reihe: Reclams Universal-Bibliothek Band 69
Untertitel: Sozialistische Literatur 1914 bis 1935 (1929-1935)
Herausgeber: Edith Zenker
Geleitwort: Otto Gotsche (Berlin, Februar 1959 – im 1. Band)
Nachwort: Klaus Kändler (Leipzig, Januar 1965)
Nachbemerkung: Edith Zenker (Berlin, Juli 1959)
Nachbemerkung zur 2. Auflage: Edith Zenker (Berlin, Februar 1965)
Umschlaggestaltung: Irmgard Horlbeck-Kappler unter Verwendung einer Lithographie von Käthe Kollwitz
Verlag: Philipp Reclam jun. Leipzig
Auflage/Jahr: 2. Auflage 1967
Ausgabe: Softcover
Seiten: 372 (376 mit Verlagswerbung)
Format: 10,5cm x 16,5cm
Lizenznummer: 363
Druckgenehmigungsnummer: 340/159/67
Titel und Seitenangaben des Beitrags: Stenbock-Fermor, Graf Alexander von; S. 349-350
Preis: 5,50 M (Band 1 und 2)
Inhalt: Fehlerhafte Kurzbiografie Stenbock-Fermors (falscher Geburtsort, Behauptung eines „Verbotes des schriftstellerischen Werkes“ nach 1933).  

 3. BETEILIGUNG AN DREHBÜCHERN:

Die Beteiligung Alexander Stenbock-Fermors an Drehbüchern ist hier z.Z. nur ansatzweise erfasst. Dies wird aber nach und nach ergänzt werden.

dfvsTitel des Filmes: Das Fräulein von Scuderi
Drehbuch: Joachim Barckhausen, Alexander Graf Stenbock-Fermor, nach der gleichnamigen Novelle von E.T.A. Hoffmann
Regie: Eugen York
Produktion/Jahr: DEFA 1955
Produktionsleitung: Werner Dau
Kamera: Eugen Klagemann

trTitel des Filmes: Tilman Riemenschneider
Drehbuch: 1958: Joachim Barckhausen, Alexander Graf Stenbock-Fermor, Filmerzählung von Harry Hindemith und Werner Stewe
Regie: Dr. Helmut Spieß
Produktion/Jahr: DEFA / 1958
Produktionsleitung: Alexander Lösche
Kamera: Eugen Klagemann
Anlauf: 1958

dssTitel des Filmes: Der Schweigende Stern
Drehbuch: 1959: Joachim Barckhausen, Alexander Graf Stenbock-Fermor, J.Fethke, W. Kohlhaase, G.Reisch, G.Rücker, unter Mitarbeit von Kurt Maetzig, nach dem Roman „Astronauci“ von Stanislaw Lem
Regie: Kurt Maetzig
Produktion/Jahr: Co-Produktion: VEB DEFA-Studio für Spielfilme, Gruppe „Roter Kreis“ und Film Polski, Gruppe „Iluzjon“, 1959
Produktionsleitung: Hans Mahlich, Edward Zajicek
Kamera: Joachim Hasler
Anlauf: 1960

mosTitel des Filmes: Mord ohne Sühne
Drehbuch: 1961: Joachim Barckhausen, Alexander Graf Stenbock-Fermor, nach dem Tatsachenroman „Im Namen des Volkes“ von Theo Harych
Regie: Carl Balhaus
Produktion/Jahr: DEFA, Künstlerische Arbeitsgruppe „Solidarität“  / 1962
Produktionsleitung: Adolf Fischer
Kamera: Peter Krause
Anlauf: 1962

4. VERÖFFENTLICHUNGEN MIT BEZUG ZUM AUTOR:

Unruhiger SommerTitel: Die Geschichte eines unruhigen Sommers
Untertitel: und andere Erzählungen
Autor: Frank Thieß
Schmuck und Einband: Professor Ernst Böhm
Verlag: Deutsche Buch-Gemeinschaft GmbH, Berlin SW 68, Alte Jakobstraße 156/157
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1932
Ausgabe: Halblederband
Seiten: 457 (460 mit Verlagswerbung)
Format: 13cm x 19,2cm
Druck: A.Seydel & Cie. Aktiengesellschaft, Berlin SW 61
Bezug zum Autor / Seitenangabe: Geschichte eines unruhigen Sommers, S. 311-456
Inhalt: Frank Thieß beschreibt einen Sommer in seinem Haus am Steinhuder Meer. Während desselben spielen auch Alexander Stenbock-Fermor (in der Erzählung „Baron Ferdinand Rautenfels“) und seine erste Frau Charlotte Stenbock-Fermor (geborene Schledt – in der Erzählung „Erna“) eine Rolle. Stenbock-Fermor bekommt dabei folgende Charakteristik: „Baron Rautenfels zum Beispiel, ein vertriebener Balte, lebt eigentlich nur davon, daß er durch seinen Charme und sein träges, feines Lächeln alle bezaubert. Er liebt seine Frau Erna so gut es geht, und sie liebt ihn auch, einer redet vom andern nur das Beste, aber keiner denkt daran, daß es so etwas wie eine Pflicht der Selbsterhaltung aus eigenen Mitteln gibt.“

Die WeltbühneTitel des Periodikums: Die Weltbühne
Untertitel: Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft, zuletzt geleitet von Carl v. Ossietzky, Neu herausgegeben von Maud v. Ossietzky und Hans Leonhard
Autor: Ludwig Renn
Verlag: v. Ossietzky-Verlag, Berlin W8, Mohrenstrasse 36-37
Auflage/Jahr: 1. Ausgabe / II. Jahrgang, Nummer 16, 2. August Heft 1947
Ausgabe: klammergeheftete Broschur
Seiten: 665-712 (48 Seiten)
Format: 15cm x 21cm
Druck: Berliner Verlag GmbH, Berlin W 8, Jägerstraße 10/11
Lizenznummer: 57
Preis: 1,00 RM
Titel und Seitenangaben des Autorenbeitrags: Stenbock-Fermor
Inhalt: Der Artikel behandelt den Charakter Stenbock-Fermors, wobei zum Anlass eine Ohrfeige genommen wurde, die Stenbock-Fermor während einer Versammlung des Kulturbundes einem Kritiker der SED verpasste. (S. 678-679)

WilmersdorfTitel: Wilmersdorf
Untertitel: im Spiegel literarischer Texte vom 19. Jahrhundert bis 1933
Herausgeber: Bezirksamt Wilmersdorf von Berlin, Fehrbelliner Platz 4, 1000 Berlin 31
Autor: Karl-Heinz Metzger
Geleitwort: Horst Dohm, Bezirksbürgermeister von Berlin-Wilmersdorf
Verlag: Wilhelm Möller KG, Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1985 (6500 Exemplare)
Ausgabe: Softcover
Seiten: 143
Format: 14,8cm x 21,2cm
Druck: Wilhelm Möller KG, Berlin
Bezug zum Autor / Seitenangabe: Kapitel 3.10, Die Künstlerkolonie (Martin Kessel, Axel Eggebrecht, Hedda Zinner, Alexander Graf Stenbock-Fermor. 1929-1933), S. 116-129
Inhalt: Karl-Heinz Metzger bringt einige Ausschnitte aus „Der rote Graf“, in dem es um die Razzia der Künstlerkolonie am 15. März 1933 geht.

GarleffTitel: Deutschbalten, Weimarer Republik und Drittes Reich, Band 2
Herausgeber: Michael Garleff
Autor: Detlef Kühn
Umschlagabbildung: gestaltet von Wolfgang Schekanski (Herder-Institut Marburg)
Verlag: Böhlau Verlag GmbH & Cie, Köln, Weimar, Wien
Auflage/Jahr: 1. Auflage 2008
Ausgabe: Softcover
Seiten: 455 (460 mit Verlagswerbung)
Format: 15,5cm x 23cm
Satz: Weiß&Partner, Oldenburg
Druck und Bindung: MVR Druck GmbH, Brühl
ISBN: 978-3-412-12299-7
Bezug zum Autor / Seitenangabe: Detlef Kühn, Alexander Graf Stenbock-Fermor und Bernt von Kügelgen, Zwei deutschbaltische Linke, S. 227-243
Inhalt: Detlef Kühn behandelt in dem Artikel die Rolle Alexander Stenbock-Fermors als „Sozialisten aus baltischem Hochadel“ (S. 228-235), wobei sich seine Schilderung im Großen und Ganzen an die autobiografischen Angaben aus „Der rote Graf“ anlehnt. Bei der Autobiografie Stenbock-Fermors stellt Detlef Kühn die Frage nach deren Authenzität.

Freunde im FeindeslandTitel: „Freunde“ im Feindesland
Untertitel: Rote Armee und deutsche Nachkriegsgesellschaft im ehemaligen Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz 1945-1953
Autorin: Berit Olschewski
Verlag: Berliner Wissenschafts-Verlag GmbH, Markgrafenstraße 12-14, 10969 Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage 2009
Ausgabe: Softcover
Seiten: 535 (540 mit Verlagswerbung)
Format: 15,3cm x 22,7cm
Druck und Bindung: MVR Druck GmbH, Brühl
ISBN: 978-3-8305-1690-3
Bezug zum Autor / Seitenangabe:  Erwähnungen Stenbock-Fermors in dem Buch: S. 81, 104, 106, 119, 130, 156, 228, 230, 232, 449, 450, 523
Inhalt: Berit Olschewski beleuchtet vor allem den Kontext jener Zeit, in welcher Alexander Stenbock-Fermor kurz Oberbürgermeister von Neustrelitz gewesen ist. Die Materialiensammlung ist in dieser Fülle bislang einzigartig, deren Aufarbeitung lässt allerdings stark zu wünschen übrig.

Meine Mutter die GräfinTitel: Meine Mutter, die Gräfin
Untertitel: Ein Jahrhundertleben zwischen Boheme und Kommunismus
Übersetzung aus dem Schwedischen: Nina Hoyer
Autorin: Yvonne Hirdman
Umschlagabbildung: gestaltet von Wolfgang Schekanski (Herder-Institut Marburg)
Verlag: Insel Verlag, Berlin
Auflage/Jahr: 1. Auflage 2011
Ausgabe: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 574
Format: 12,5cm x 20,5cm
Satz: Hümmer GmbH, Waldbüttelbrunn
Druck und Bindung: Pustet, Regensburg
ISBN: 978-3-458-17519-3
Bezug zum Autor: Biografie der ersten Ehefrau von Alexander Stenbock-Fermor.
Inhalt: Yvonne Hirdman, die Tochter von Charlotte Hirdman (geb. Schledt) verfasste die Biografie ihrer Mutter – der „Gräfin Stenbock-Fermor“. Neben der äußerst spannenden Darstellung dieser Persönlichkeit kommen in dem Buch auch zahlreiche Details über Alexander Stenbock-Fermor vor. Dies ist insbesondere dadurch wertvoll, weil hier eine Position zum Tragen kommt, die nicht aus der Feder Alexander Stenbock-Fermors selbst stammt, wie die meisten „Quellen“ zu ihm – und dadurch Einiges geradegerückt wird. Yvonne Hirdman sieht im Rückblick Alexander Stenbock-Fermor als „Märchenerzähler“ – wovon zahlreiche Zitate aus zuvor nicht veröffentlichten Briefen auch einen Eindruck gewähren. Leider ist bei der Darstellung nicht immer deutlich, was die Autorin belegen kann, und was sie nur „glaubt“. Ein Register fehlt ebenfalls – was gerade bei den in dem Buch geschilderten engen persönlichen Verquickungen – (u.a. zu den repressierten Kommunisten Heinrich Kurella, Heinz Neumann und Margarete Buber-Neumann) – eine sehr wünschenswerte Hilfe wäre.

Über Valentin Tschepego

Institut für Syndikalismusforschung
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Eine Antwort zu Bibliografie: Alexander Graf Stenbock-Fermor

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